Tarifvertrag telekom technik gmbh

Die Deutsche Telekom wurde 1995 nach der Privatisierung der Deutschen Bundespost gegründet und beschäftigt derzeit rund 160.000 Mitarbeiter in Deutschland (Stand: 31. Dezember 2006). Etwa 40 % der Beschäftigten haben nach wie vor den Beschäftigungsstatus von Beamten. Dies bedeutet, dass sie vor Entlassung geschützt sind, aber auch, dass sie von Tarifverhandlungen ausgeschlossen sind, da ihre Bezahlung und bedingungen gesetzlich festgelegt sind. Rund 32 % der Aktien werden nach wie vor direkt oder indirekt vom deutschen Staat kontrolliert. Seit der Privatisierung wurde das Unternehmen mehrfach umstrukturiert. Im März 2004 schlossen ver.di und die Deutsche Telekom einen sogenannten “Beschäftigungspakt”, der einen Rahmentarifvertrag darstellt, mit dem die Gewerkschaft Zugeständnisse im Austausch gegen begrenzte Arbeitsplatzgarantien (DE0405205F) machte. In dieser Hinsicht wurde die Wochenarbeitszeit von 38 auf 34 Stunden reduziert, wobei nur eine Teillohnvergütung für die Arbeitnehmer gilt. Das Unternehmen erklärte sich im Gegenzug bereit, dass die Beschäftigung im Laufe der Jahre 2004-2005 stabil bleiben und es vor dem 31. Dezember 2008 keine erzwungenen Entlassungen geben werde. Genauer gesagt ist die Lohnskala in zwei gleiche Teile unterteilt; diejenigen in der Hälfte mit niedrigeren Löhnen erhalten die größere Lohnerhöhung von 5,2%, während diejenigen in der oberen Hälfte eine Erhöhung von 4,8% erhalten. Die Lohnerhöhungen werden in zwei Phasen eingeführt, am 1. Mai 2018 und am 1.

Mai 2019. Die niedrig bezahlte Gruppe wird ihre Löhne um 3,1 % und dann um 2,1 % erhöhen, während die Löhne der Zweitbeschäftigten um 2,7 % und dann um 2,1 % steigen werden. Das Endergebnis liegt sehr nahe an der ursprünglichen Lohnforderung von Verdi, die Gewerkschaft hat eine Erhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Inzwischen werden die Löhne für Lehrlinge in zwei Phasen erhöht, um 40 Euro und dann 30 Euro monatlich. Die Vereinbarung enthält auch eine Beschäftigungsgarantie, die bis zum 31. Dezember 2020 gilt. Die Vereinbarung wurde innerhalb einer Woche über digitale Konferenzen erzielt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, und es geht um eine Lohnerhöhung zwischen 4,6 % und 5 %. Am 29. Juni 2007 betonte der Verhandlungsführer von ver.di, Lothar Schröder, in einer Pressemitteilung, dass die Gewerkschaft in der Lage gewesen sei, die Nominallöhne für bestehende Mitarbeiter zu sichern und den Schutz vor Zwangsentlassungen zu verlängern.